Mit großer Sorge und Bestürzung verfolgen wir seit Wochen die Eskalation des Russland-Ukraine-Konfliktes und den russischen Überfall auf die Ukraine vor einer Woche. Nach über 75 Jahren Frieden wird in Europa wieder Krieg geführt von einem Land unter der Herrschaft eines Despoten, der im eigenen Land die Bevölkerung unterdrückt, politische Gegner verfolgt, in Gefängnisse und Lager sperrt und sie vergiften und ermorden lässt.
Es ist nicht ein Krieg des russischen Volkes gegen das ukrainische Volk, es ist der Krieg eines Despoten gegen ein Nachbarland, das in Frieden, Freiheit und Demokratie leben will und mit großer Tapferkeit diese Werte gegen die brutale Aggression eines Despoten verteidigt, nicht nur für das eigene Land, auch für uns, für Europa und für die ganze Welt.
In den Medien sehen und lesen wir seit über einer Woche täglich, wie die russische Armee auf Befehl eines Despoten die ukrainische Bevölkerung und Städte mit Bombenhagel überzieht, der Menschen tötet und Städte zerstört, das ganze Land in Not und Elend stürzt sowie Millionen Menschen auf die Flucht treibt.
In dieser verzweifelten Notlage benötigen die Menschen der Ukraine dringend unsere volle Solidarität. Ein erstes kleines Zeichen unserer Solidarität ist die nächtliche Beleuchtung unserer Standortfassade am Steintor in den Nationalfarben der Ukraine.
Wie im Jahr 2015, als viele Flüchtlinge aus arabischen Ländern nach Deutschland gekommen sind, werden wir auch jetzt für die ukrainischen Flüchtlinge eine umfassende Unterstützung gemeinsam mit Menschen organisieren, die ihre Wurzeln in der Ukraine haben, bei RE/init arbeiten, sich als Ehrenamtler*innen gemeldet haben und die alle die Ukraine kennen und die Sprachen sprechen.

Das Leitungsteam von RE/init e.V.: Gerd Specht, Rita Beckmann, Jovana Kartal, Daniela Barfuss, Matthias Juraschek, Thomas Praßer, Zorica Stankovic-Arnold und Marithres van Bürk-Opahle